ich fuhr von der land-party heim und ich kam mir wieder einmal überlegener vor als große teile der jugend. es ist doch sehr schön in der stadt zu wohnen, eigentlich. aber wirre autofahrten durch nächtliche gefielde bietet sie natürlich nicht, wenn auch sonst ungefähr alles. alles ist dunkel, nur ich im auto bin irgendwie ein kleiner heller punkt in der landschaft. wenn man die richtige musik hört, kann es fast wie eine fahrt durch den eigenen kopf sein: dieses lied habe ich gehört wie unsere deutsch-lehrerin,die ich sehr gemocht habe und gesagt hat dass sie ein baby bekommt und daher nicht mehr unsere lehrerin sein kann. zu diesem lieg lag ich in san sebastian am strand,während der nacht und ich glaubt in einem kitschigen film zu sein. zu diesem lied habe ich schon oft mit michi getanzt. dieses lied fand ich auch vor drei jahren schon scheiße....diese grundlegenden emotionen die an lieder gekettet sind entwickeln sich dann während einer nächtlichen autofahrt zu höheren philosophischen gedankengängen über zukunft, vergangenheit und vielleicht auch die frage um das schicksal. wenn man dann noch in den letzten paar minuten fahrt yann tiersen hört kann man sich ihn leibhaftig am klavier spielend vorstellen. ich zumindest. ich fahre nur noch 40 statt 70, um die fahrt zu verlängern.
autofahrten in der nacht sind sehr melancholisch und auch sehr wirr.
wenn man aber zuhause angekommen ist, fühlt man sich geklärt, ruhig und immer noch überlegen.
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